Pressespiegel
| "Wenn die "allmende" vor gut zwanzig Jahren angetreten war, um ein neues Selbstbewusstsein der Provinz auszuloten, so hat sich die Perspektive nun hin auf das sich ändernde Europa erweitert. Programmatisch beginnt das Heft mit dem Essay des "schweizerischen Europäers" Adolf Muschg, der die utopischen Ränder Europas beschwört (…). Dem offenen Blick zur solidarischen Gemeinschaft korrespondiert ein eher melancholischer Essay von Jochen Kelter: "Vom allmählichen Verschwinden der Gegend" trauert dem im lokalen Eigensinn gründenden literar- und gesellschaftspolitischen Aufbruchsgeist der 70er Jahre nach und führt in die Einsamkeit des Schreibenden,. Damit sind auch die Pole des Heftes ausgemacht: verantwortliches Nachdenken über eine uns gemeinsam aufgetragene Kulturtradition und - wie auch immer motivierter – Rückzug in das Bleistiftgebiet." | |
| (Angelika Overath, in NZZ, 4. November 2003) | |
| "Die "kleine Internationalität des alemannischen Sprachraumes" wurde für den Neustart auf den deutschen Sprachraum erweitert, allerdings mit eindeutigem Schwerpunkt im deutschen Südwesten..." | |
| (Peter Kohl, Badische Neueste Nachrichten, 11. September 2003) | |
| [...] So öffnet sich die Allmende nach vielen Seiten hin, bietet Reflexions- und auch Gesprächsstoff, über die eine kulturelle Region sich stets neu definieren und ihre vielschichtige Wirklichkeit würde herstellen können... Phönix fliegt wieder." | |
| (Andreas Kohm, Südkurier, 30. 3. 2004) | |
| "Ein Forum für junge, teilweise noch unbekannte Schriftsteller und gleichzeitig eine Fundgrube für vergessene Dichter aus der Region bleibt die "Allmende" weiterhin." | |
| (Elke Bihusch, Badische Zeitung, 20. 9. 2003) | |
| "Das neue alemannische Periodikum kultiviert kein nationales Heimatverständnis, vielmehr intensiviert es den Dialog über die Staatsgrenzen hinweg – es bietet die Chance, in einem kommunikativeren Sinn über Region und Heimat zu reden als bisher." | |
| (Südwestfunk) | |
| "Das Bemühen ist ehrenwert. Der Versuch, solchermaßen neu mit einer Region zu konfrontieren, die durch die Partizipation an fünf Regionen internationalen Charakter hat, ist rühmlich obendrein." | |
| (Stuttgarter Zeitung) | |
| "Mit dem größten Anspruch tritt die alemannische Zeitschrift ALLMENDE auf, nicht nur wegen der prominenten Mitherausgeber, sondern weil sie sich das Ziel setzt, das ganze alemannische Gebiet zu sich selber kommen zu lassen." | |
| (DIE ZEIT) | |
| "Toutes les conditions paraissent ici réunies pour que Allmende nois soit, demain déjà, indespensable" | |
| (Le nouvel Alsacien) | |
| "Allmende (…) demonstriert die anhaltende Produktivität der Provinz" | |
| (Frankfurter Rundschau) | |
| "Die ALLMENDE ist seit ihrer Gründung im alemannischen Sprach- und Kulturraum angesiedelt. Dabei hat sie von Anfang an auf exemplarische Weise Grenzen überschritten: nicht nur die zwischen Ländern und Verwaltungsbezirken, sondern – wichtiger noch – die zwischen einzelnen Fachrichtungen und Disziplinen. In Literatur und historisch-zeitgeschichtlicher Thematik ist das Regionale ihr durchgängiges Sujet. Region versteht sie freilich nicht als abgesperrtes Terrain, sondern als einen Platz, an dem sich Weite und Nähe, Heimat und Fremde begegnen und einander ständig durchdringen. In dieser Dialektik ist die Kulturzeitschrift ALLMENDE ein wichtiges kulturpolitisches Ferment für Europa." | |
| (Aus der Begründung für die Verleihung des Reinhold Schneider-Preises) | |
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