Literaturcafé
Frauen im deutschen Südwesten
Im Literaturcafé in der Volkshochschule Schopfheim geht es um zwei Frauen, die ihr Leben und ihre Erfahrungen während der Zeit des 2. Weltkriegs aufgezeichnet haben:
Die Journalistin Käthe Vordtriede, im Freiburg der Nazi-Zeit mit Berufsverbot belegt und über die Schweiz nach New York geflüchtet, beginnt nach 1933 Briefe von sarkastischer Genauigkeit an ihren Sohn zu schreiben, in denen sie mit wachem Blick die Alltagswelt beschreibt.
Die Autorin Tami Oelfken schreibt in den Kriegsjahren insgeheim an einem „Logbuch“, um sich selbst auf Kurs zu halten. Die überzeugte Hitlergegnerin und Europäerin ließ sich trotz Schreibverbot nicht von ihrer Hoffnung auf eine friedliche Zukunft mit menschlichen Werten abbringen. Das Kriegsende erlebt sie am Bodensee, der ihr zu einer problematischen Heimat wurde.
Beide Bücher wurden von Manfred Bosch herausgegeben.
Leitung: Manfred Bosch, Bärbel Anders und Rudolf Schlaf, M.A.
2 x dienstags am 6. und 20 März 2007, 19.30 Uhr
Schopfheim, Kulturfabrik, Johann-Karl-Grether-Str. 3
Freier Eintritt
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